Rishikesh1971 war ich einer von Hunderttausenden, Teil eines gewaltigen Stroms junger Menschen, die sich auf dem Landweg quer durch Europa Richtung Afghanistan und Indien bewegten.
Wir fühlten uns als Mitglieder einer internationalen Bewegung und hatten uns sogar einen Namen gegeben: „Morgenlandfahrer“, nach dem Buch „Morgenlandfahrt“ von Hermann Hesse.

Von dieser Reise und all meinen Erfahrungen und Erlebnissen, die ich dabei machte, handelt mein Buch „Von einem, der auszog, die Erleuchtung zu erlangen“. Es ist genau wie dieses nur direkt über mich zu beziehen – Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Es dauerte 35 Jahre, bis ich wieder, diesmal zusammen mit meiner Ehefrau Nina, dort landete.
Was hat mich bewegt, nach dieser langen Zeit noch einmal die Orte meiner Jugend aufzusuchen? Es kam mehr von außen als von innen.
2003 wurde ich zweimal am rechten Knie operiert, ohne den gewünschten Erfolg. Die Folgen waren heftig für mich. Ich verlor nicht nur meinen Job als ambulanter Altenpfleger, sondern mir wurde klar, dass bei der damaligen Wirtschaftslage mit über 50 Jahren und einer Behinderung, die ich überall angeben müsste, das Ende meines normalen Arbeitslebens gekommen war.
- Keine Aussicht auf eine Weiterbeschäftigung – du gehörst jetzt zum alten Eisen!

Ich litt einige Zeit an Depressionen und tiefen Frust, bis ich die große Chance erkannte: Der uralte Traum, Indien noch einmal wieder zu sehen, bevor es zu spät ist, bekam neue Nahrung.
Dazu kam, dass meiner Frau ihren Job kündigte, in dem sie auch nicht mehr froh war.
Wir waren frei! Von Anfang an war mir klar, dass ich keine Lust hatte, für ein paar Wochen als Urlauber in Indien zu überwintern; nein, wenn schon, dann wollte ich mir Zeit nehmen, sehr viel Zeit, mindestens ein ganzes Jahr.

Wir lösten unsere Wohnung auf und trennten uns von einer Menge Dinge, die uns im Laufe der Jahre ans Herz gewachsen waren – eine wertvolle Erfahrung!
Und so geschah es, dass wir Anfang April 2006 im Flugzeug saßen, auf dem Weg nach Indien.
Als Erstes zog es mich magisch an die Städten meiner Jugend. In diesem Teil beziehe ich mich des Öfteren auf Vergangenes, das ich ausführlich in meinem ersten Indienbuch beschrieben habe.
Danach folgten neue Abenteuer mit Nina auf unserer einjährigen Reise durch Indien und Nepal. Zusätzlich gönnten wir uns noch ein besonderes High-Light, nämlich das „World-Rainbow-Gathering“ in Thailand.

Nach einem längeren Auslandaufenthalt, besonders dann, wenn man, wie wir, alles aufgegeben hat, steht man meist vor der Frage: Keine Wohnung, keine Arbeit, kein Geld und wohin im kalten Deutschland?
Doch so kalt ist Deutschland gar nicht mehr! Wir konnten erst einmal bei einer ehemaligen Arbeitskollegin unterzukommen, was ich gar nicht erwartet hatte.
Dann ein Tipp einer Freundin: Der Wolf Schneider im Verlagshaus der Connection sucht jemand für den Vertrieb seiner beiden Magazine „Spirit“ und „Tantra-Special“ und außerdem eine Organisatorin für die Seminare im Haus.

Wir fuhren dort hin, sahen uns alles an und ehe wir richtig in der Heimat angekommen waren, hatten wir schon den idealen Platz mit einer neuen Aufgabe für uns gefunden.
Das kann kein Zufall sein, sondern bestätigt meine Ansicht: Wer Mut und Entschlossenheit zeigt, wird vom Schicksal dafür belohnt. Wer von den Ängsten des Morgen erfasst ist und sich davon nicht lösen kann, verpasst die Zukunft. Wer dagegen den Sprung ins Ungewisse wagt, erreicht oft viel mehr, als er sich je zu erträumen gewagt hat.

Kurze Danksagung


An dieser Stelle möchte ich allen danken, die mich beim Werden dieses Buches unterstützt haben, besonders meine Frau Nina, die den ganzen Text durchgesehen und mich beraten hat und Alexander, der mir wieder einmal mit seiner begnadeten Fähigkeit, Rechtschreibfehler auf den ersten Blick zu sehen und seiner Gründlichkeit, was Hinweise auf Wiederholungen und unlogische Gedankensprünge im Text betrifft, sehr geholfen hat. Nicht zu vergessen den Hausengel der Connection, Michael, der mit viel Liebe die Titelseite und das Autorenporträt gestaltet hat.

 


Bei Wer kennt wen teilen
7
 Einleitung 35 Jahre danach Deinen Freunden im VZ zeigen.
21
 Einleitung 35 Jahre danach Deinen Freunden auf MySpace zeigen.
8
Delicious
10
0
Einleitung 35 Jahre danach - Auf Twitter teilen.
Einleitung 35 Jahre danach - auf LinkedIN teilen
8
Einleitung 35 Jahre danach - Auf Google Plus teilen.
14
 Einleitung 35 Jahre danach Ihren Kontakten auf Xing zeigen.
7


Sei der erste, dem das gefällt