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Warum ich nicht (mehr) auf Kuschelpartys gehe!

 

 Die Regeln sind mir zu rigide, zu amerikanisch. Kein Wunder, denn von dort kommt die Idee ja auch!

 

Eigentlich sind Kuschelparties nichts Neues, nur der Name hat sich geändert.

In den 70ern hieß es alternatives Weihnachts-, Oster- oder Pfingstfest.

In den 80 lebte ich auf den Kanarischen Inseln und bekam nichts mit, was in Deutschland lief.

In den 90ern gab es in München die legendären Tanz- und Schmusefeste, in den Räumen eines Geistheilers.

 

Was war damals anders? Die Regeln waren nicht so strikt; es war jedem selbst überlassen, wie weit er gehen wollte und wo er seine Grenzen setzte.

Dass sie eingehalten wurden, dafür sorgte der oder die Leiter/in. Er achtete, dass die persönlichen Grenzen Einzelner gewahrt blieben und das Fest nicht ausartete.

Natürlich gab es einige Grundregeln, wie das Verbot von Sex (Vereinigung und Handlungen an den sexuellen Organen) und körperlicher Gewalt.

Zuerst fanden Begegnungsübungen, oft mit verbundenen Augen, statt; am Ende lagen alle in einem Riesenknuddelball eng beisammen, einige ganz nackt, die meisten in Unterwäsche oder halbnackt und einige auch völlig angezogen. Genau das fand ich stimmig und das ganz Besondere an dieser Art Veranstaltungen.

Die Atmosphäre war prickelnd und hoch erotisch. Für viele gab es noch ein Nachspiel in privaten Räumen; warum auch nicht und es fanden sich viele Paare, die danach kürzer oder länger zusammen blieben.

In den wilden 70ern ging es sogar noch weiter; sogar im Werkhaus (eher ein Bürgerhaus, denn ein Sannyas-Center) fand regelmäßig die „Dynamische Meditation“ statt; alle waren dabei nackt; das gehörte einfach dazu und war auch eine interessante und erregende Erfahrung. Auch dies artete nicht in wilden Orgien aus; nur einmal vernaschte ein Lehrer eine seiner Schülerinnen nach dem Ende der Meditation, als Alle schon gegangen waren. Bekannt wurde dies nur, weil seine feste Partnerin, die ihn in flagranti erwischt hatte, schreiend durch das Haus lief.

Doch zurück zu den heutigen Kuschelpartys; mir geht es da zu geordnet, fast schon prüde zu, die Frauen trauen sich ja nicht einmal erotisch abzuziehen. In jeder normalen Disco knistert es da mehr.

Bei den Wasser-Kuschelpartys ist der Badeanzug sogar Pflicht; da ist bei mir der Reiz vorbei.

Müssen wir uns unbedingt die Prüderie der Amerikaner antun, gerade wir, die wir sonst nichts mit den Amis am Hut haben wollen?

Mich interessiert die Meinung anderer, besonders anderer Kuschler. Rührt euch also!

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