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Nina und ichSommercamp in 7 Linden 2012

 

Herzlicher Empfang, Wiedersehensfreude, viele bekannte Gesichter!

Ich bin schon zum 4. Mal hier und mir gefällt es immer wieder.

Angenehm, wie gut alles organisiert ist, keine Chaos-Phasen, wie beim Rainbow-Gathering!

Es gibt jeden Vormittag eine Menge Seminare und zusätzliche Angebote am Nachmittag und Abend.

 

Insgesamt zu viel für mich, sodass ich mich schon am 2.Tag nachmittags Auszeit nehme; ich brauche dass, um all die Eindrücke und das Erlebte verarbeiten zu können.geselliges Beisammensein

Die Workshops sind jeden Morgen von 9 – 12 Uhr und ich habe mich für das „Forum – Sprung in die eigene Größe“ entschieden.

Das Forum wird oft als Alternative zum CB (Community Building nach Scott Peck) genannt.

CB mit seinen 4 Schritten (Pseudogemeinschaft – Chaos – Leere – wahre Gemeinschaft) hat mich bisher nicht überzeugen können!

„Forum“ erlebe ich zum ersten Mal; seinen Ursprung hat es in der AAO von Otto Mühl in Form der dort praktizierten „Selbstdarstellungen“.

Ich kenne diese Methode und lehne sie ab, doch das Forum ist längst eine eigenständige Weiterentwicklung. Da gibt es keinen Zwang; wenn du nicht willst, gehst du nicht in die Mitte, um die herum die Teilnehmer sitzen. Das Forum in der Mitte gibt jedem die Möglichkeit, sich zu Wort zu melden und dies mit Gesten und Bewegungen zu unterstützen. Danach wirst du von den Anderen gespiegelt, wobei sie deinen Namen nicht benützen, sondern in der 3.Person von dir sprechen.

Das Ganze hat was Spielerisches, so wie Spontan-Theater.

Am 2.Tag schon gehen alle in die Mitte und werden von Sancho und Ithu angeleitet und unterstützt.

„Schaut euch einige Minuten in die Augen, nehmt den Anderen wahr als einmaliges Geschöpf auf unserem Planeten.!

Geselliges BeisammenseinDann stellt euch gegenseitig die Frage:

„Was ist deine stärkste Resource; für was stehst und lebst du?“

Dann noch eine Frage:

„Wenn du völlig frei wärst, ohne Angst und all deine Einschränkungen – wer wärst du dann?“

Meine Vorstellungen und Wünsche schießen in den Himmel, mein Gegenüber will nur guter Familienvater sein.

Ich fühle mich beschämt! Bin ich arrogant, überheblich, vielleicht sogar größenwahnsinnig?

Schließlich raffe ich mich auf und gehe in den Kreis. Ich nehme mir mehr Raum und Zeit als andere. Dies wird mir auch von den beiden Leitern gewährt.

Frust über meine berufliche Situation und meine Stellung in der Gesellschaft bricht aus mir heraus.

Ich bekomme Anerkennung und jetzt?

Eigentlich müßte ich nachhaken, doch so viel Raum möchte ich mir nicht nehmen. Denn lange im Mittelpunkt stehen, mag ich nicht!

Bald nach dem Mittagessen gibt es einen Frauen- und einen Männerkreis.

Ich gehe zum letzteren. Der Leiter hat lange Haare und sieht indianisch aus. Insgesamt kommen 14 Männer.

Vor einem Jahr habe ich das Gleiche angeboten. Beim 1.Mal kamen 4 Männer, beim 2.Mal war ich allein! Diesmal waren es immer noch 10. Einer hatte seine Gitarre mitgebracht und spielte „Gut, wieder hier zu sein“ von Hannes Wader. Wir sangen alle mit.

Welch schöne Stimmung, wenn da nicht ein Wermutstropfen wäre!

„Was macht dieser Typ so anders, dass er mit seinen Angeboten Erfolg hat, ich dagegen nicht?“

Der „Indianer“ hat Ausstrahlung, wirkt männlich souverän, von seinen Lebenserfahrungen gestärkt.

„Ist meine nonverbale Botschaft eine andere und wenn ja welche?

Wirke ich nicht glaubhaft genug, weswegen mir Leute nicht das entsprechende Vertrauen entgegen bringen können?

Die Tage gingen dahin wie im Flug, wir knüpften eine Menge Kontakte und hatten viele interessanten Gespräche.

Nina und ich 

Abschiedsabend:

Viele der Workshops haben eine Auftritt auf der Bühne, wir als Männergruppe auch; unser Auftritt bestand aus wilden Schreien und Tänzen a la Maori.

Sancho blieb dem Abend fern; wir hatten auch nichts ausgemacht.

Höhepunkt war Ellen, die Musiklehrerin mit ihrem Chor. Am 1.Tag fing sie mit etwa 10 Leuten an, beim Abschiedsfest waren es 40 (!) Sie sangen 3 Lieder in verschiedenen Stimmlagen und im Kanon. Kaum zu fassen, wie sie das in 6 Tagen hinbekommen hatte.

Zusammengefasst: Es ist so viel Lebendigkeit da, so viel Spontanität und Lebensfreude!

7 Linden ist die lange Reise in die Altmark wert, seit 15 Jahren schon und immer wieder!

Es war sicher nicht das letzte Mal, dass wir hier Aktiv-Urlaub machten!

 

 

 


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