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Als Freiwilliger auf Lesbos im März/April 2016

Alles fing bei der griechisch-orthodoxen Neujahrsfeier im „Schloss“ in München an.

Der Leiter des Kulturvereins „Das Griechische Haus“ sprach von einer geplanten Hilfsaktion für die Flüchtlinge auf der Insel Lesbos. Kurz danach sah ich ein Video zum Flüchtlings-Desaster auf der Insel; tief betroffen von dem Ausmaß ging ich zum Infoabend und Vor­bereitungstreffen im Griechischen Haus. Costa, der Initiator sprach davon, dass wir nicht direkt bei den Flüchtlingen eingesetzt würden, sondern in 2 Lagern mit Kleidung und Kinderspielzeug. Dort kommen laufend eine Menge Spenden aus aller Welt an und werden an verschiedenen Orten ungeordnet eingelagert; entsprechend sieht es dort aus und entsprechend schwierig ist, die jeweils benötigten Dinge zu finden. Unsere Aufgabe besteht also darin, Ordnung in dem Chaos zu schaffen, eine Arbeit. die dringend gemacht werden muss, aber wo es an Helfern mangelt.

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Solidarität mit Griechenland

Nicht nur Griechenland schuldet uns etwas, sondern auch umgekehrt:

Der deutsche Staat schuldet Griechenland Reparationsleistungen aus der NS-Zeit. Diese Schuld wurde bisher weder endgültig berechnet noch von Deutschland anerkannt. Unser Land hat sich bisher um die finanzielle Aufarbeitung der NS-Schuld an Griechenland gedrückt.

 

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Wie alles anfing: Solidarität mit Griechenland

Schon seit geraumer Zeit verfolgten wir die Berichte über Griechenland mit Unbehagen! Der Rettungsschirm brachte zwar zuerst einmal Geld, doch wirklich geändert hatte sich nicht viel; im Gegenteil es erschien uns, dass die griechische Bevölkerung immer mehr in eine Misere rutschte. Wo war das Geld denn nun wirklich hingekommen, etwa in die Hände korrupter Politiker und Banker? Als die Wahlen anstanden, wurden wir mit einer unfairen Propaganda ohnegleichen konfrontiert, in der Richtung „wenn die Griechen tatsächlich die linksradikale Syriza mit Herrn Tsipras an der Spitze wählen, dann sollen ihnen alle Gelder gestrichen werden!“

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Die Aktion nimmt Gestalt an

Unser erstes Reiseziel war die Stadt Nafplio auf der Peloponnes-Halbinsel, am Meer gelegen, ein beliebtes Touristenziel, 20 000 Einwohner, mit 3 Festungen, die erste Hauptstadt Griechenlands nach der Unabhängigkeit 1828. Nach einigen Tagen, in denen wir schöne Erlebnisse mit griechischer Gastfreundschaft und Herzlichkeit hatten, gingen wir zur Touristen-Information im Rathaus, erklärten dem hilfsbereiten Angestellten auf Englisch unser Anliegen; dieser vermittelte uns weiter zur Sekretärin des Bürgermeisters, welche umgehend den Öffentlichkeits-Beauftragten, Herrn Danos, herbeitelefonierte. Dieser spricht gut Deutsch, las sich unsere Erklärung durch; sein erster Kommentar: „Sie brauchen sich nicht zu schämen, sie können nichts dafür. - Aber das ist eine sehr gute Aktion.“

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In Viannos auf Kreta

Wir flogen also von Athen nach Heraklion auf Kreta, wurden dort abgeholt und in ein Hotel gebracht, das wir uns selber gar nicht hätten leisten können. Gleich am selben Abend waren wir außerdem zu einem exquisiten Abendessen in einem Fischrestaurant eingeladen. Am nächsten Tag ging es in das Bergdorf Viannos; wir wurden dort von dem Bürgermeister und dem Vorsitzenden der Opfer empfangen. Natürlich wurde uns ein Dolmetscher gestellt, obwohl die meisten auch Englisch konnten.

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Die Reaktion in Griechenland

 Das Echo auf unsere Aktion „Solidarität mit Griechenland“ war für uns ein wunderschönes Erlebnis! Die Nachricht verbreitete sich binnen 2 Tagen im ganzen Land. Die Leute haben sich so darüber gefreut. Überall haben uns die Leute angesprochen, zugewinkt, umarmt, sich bedankt, uns eingeladen. Sie sagen, diese Tat hat ihnen ihre Würde zurückgegeben. Sie wissen jetzt, dass das sie nicht im Stich gelassen sind, dass nicht alle Europäer schlecht über sie denken, sondern dass wenigstens ein Teil der deutschen Bevölkerung sie versteht, schätzt und achtet. Es geht ihnen nicht um das Geld, sondern um die Geste, von Gleichheit, Respekt, Gerechtigkeit.

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Unser Bild der griechischen Bevölkerung

Wir möchten das falsche Bild von den „faulen Griechen, die unser Geld wollen“ korrigieren, das hier leider durch einseitige Meinungsmache in den Medien entstanden ist, und einige Vorurteile abbauen. Die Griechen arbeiten sehr viel: Viele engagieren sich ehrenamtlich, z.B. in den Wohlfahrtsorganisationen, die übrigens keinerlei öffentliche Gelder bekommen. Viele warten seit Monaten auf ihren Lohn (die Firma kann nicht zahlen), und arbeiten trotzdem dort weiter. In Städten und Dörfern haben wir nur saubere Orte vorgefunden; es liegt am Straßenrand sogar weniger Müll herum als bei uns. Öffentliche Verkehrsmittel fahren pünktlich und sind in gutem Zustand. Termine und Absprachen werden eingehalten. Gaststätten, Herbergen etc. sind in einwandfreiem hygienischen Zustand.

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Solidaritätsaktionen

Wir möchten auf einige Solidaritätsaktionen mit Griechenland aufmerksam machen....

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